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Wie kann ich auf meine Visualisierung vom Internet aus zugreifen?
Warum muß ich ein erneutes Laden der Seite abwarten, bis meine Werte angezeigt werden?
Warum verursacht VisualEIB eine Prozessorauslastung von 99%?

Wie kann ich auf meine Visualisierung vom Internet aus zugreifen?

Man braucht dazu einen IP- Dienst, der die Internet IP des Computers auf eine URL legt. Z.B. www.dyndns.com
Dieser Dienst Routet dann auf die eigene Internet IP, die sich ja täglich ändert.
Diese URL z.B MeineVisu.dyndns.info wird dann im HTML Bearbeitungsprogramm wie Dreamweaver an Stelle der localhost IP ersetzt.
Nicht die index.html im Ordner Visual-EIB vergessen.
Anschließend im Internet-Router den Port 80 auf die Rechner IP routen, worauf das VisualEIB Programm läuft (Port-Forwarding).
Das wars.

Diese Anleitung wurde mir freundlicher Weise von Herrn Busch zur Verfügung gestellt, bei dem es bereits erfolgreich läuft.
Von mir noch ein Bild dazu, wie beispielsweise in der FritzBox das Port-Forwarding eingerichtet wird:



Achtung! Wenn Sie Ihre Visualisierungs-Seiten ungeschützt vom Internet aus aufrufen können, ist es theoretisch möglich, daß ein Portscanner Ihren offenen Port 80 im Internet findet und fremde Menschen Ihre Gebäudetechnik steuern!

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Warum muß ich ein erneutes Laden der Seite abwarten, bis meine Werte angezeigt werden?

Wenn VisualEIB startet, wird normalerweise auch erst in diesem Moment der OPC-Server mitgeladen.
Der OPC-Server fragt nun die ihn interessierenden Adressen auf dem Bus ab, um den Zustand zu erfahren.
Geben nun die Geräte keine Antwort, muß er warten, bis die Adressen durch einen Schaltvorgang auf dem Bus erscheinen.
Bis das geschehen ist, werden die Adressen als QUALITY_BAD angezeigt.

Lösung: Für die Adressen muß das Leseflag im OPC-Server bzw. in der ETS gesetzt werden. Erst dann geben die Geräte Antwort auf die Frage des OPC-Servers.

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Warum verursacht VisualEIB eine Prozessorauslastung von 99%?

Sobald VisualEIB im Leerlauf ist, wird eine Funktion aufgerufen, um zu überprüfen, ob der OPC-Server noch läuft. Die Überprüfung geschieht im Leerlauf alle 5 Sekunden.
Die Funktion wird allerdings ständig aufgerufen. Das verursacht nach außen hin eine Auslastung von 99%. Da aber nichts gemacht wird, ist das kein Problem.
Sobald eine andere Funktion Prozessorressourcen benötigt, geht die Prozessorauslastung zurück. Dabei ist es egal, mit welcher Priorität das andere Programm hat, selbst, wenn es auf niedrigster Priorität läuft, bekommt es die benötigte Prozessorzeit!
Die 99% sind nur ein Effekt nach außen hin, es handelt sich hier nicht um einen Fehler und ist auch kein Grund zur Beunruhigung!


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